Der BWL-Bote

09.07.2009

Nachlese zum Buchstart: Investition, nicht »Investment Theory«

Jeder Buchstart ist ein besonderes Erlebnis, aber der meines neuen Buches “Investitionsrechnung” war wie keiner je zuvor: er offenbarte auch kulturelle- und Mentalitätsunterschiede, die über den eigentlichen Verkaufsstart hinausweisen. So monierte ein Leser, daß ich doch gar nicht über “Investment Theory” geschrieben hätte. In der Tat, das habe ich nicht. In meinem Buch geht es um Investition, und das ist was ganz Anderes.

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07.07.2009

Wieder ein neues Buch von Harry Zingel: »Investitionsrechnung« erscheint bei Wiley-VCH

Neues Buch »Investitionsrechnung«

Neues Buch »Investitionsrechnung«

Ich freue mich, das Erscheinen meines neuen Buches »Investitionsrechnung” bei meinem langjährigen Buchverlag Wiley-VCH ankündigen zu können. Das neue Buch richtet sich an Praktiker ebenso wie an Lernende und Lehrende. Es legt, wie auch meine früheren Werke, einen besonderen Schwerpuntk auf die Denkweise der Aufgabenautoren der Industrie- und Handelskammern. Es ist also besonders für die geeignet, die eine IHK-Prüfung bestehen wollen. Viele praktische Beispiele erhöhen aber auch die Anwendbarkeit im betrieblichen Alltag.

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05.07.2009

Mindestrentabilität und die Grundlagen der Zinstheorie

Im Forum für Betriebswirtschaft kommt es immer wieder zu intensiven Diskussionen über Zinstheorie. Wir schlagen in diesem Zusammenhang einen einheitlichen Mindestrentabilitätszins vor, der in der Kostenrechnung und der statischen Investitionsrechnung als Grundlage der Berechnung der Zinskosten und in der dynamischen Investitionsrechnung als Vergleichszins für die Kapitalwertmethode dient. Dies demonstriert auch die große Nähe zwischen den Konzepten der Kostenrechnung und denen der Investitionsrechnung.

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04.07.2009

Arbeit im Aufgabenausschuß: Wie erstellt man eine faire Klausur?

Seit fast einem Vierteljahrhundert bin ich im Bildungsbereich tätig, und beinahe ebensolange erstelle ich Klausuren und Prüfungen. In den verschiedenen Organisationen, für die ich das tue und getan habe, konnte ich Erfahrungen sammeln, wie man faire Klausuren macht – und wie man Leute rausprüft, denn auch das wird bisweilen vom Aufgabenautor verlangt.

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02.07.2009

Rechnungswesen: die Irrlehre von den »Eigenkapitalzinsen«

Im Zusammenhang mit der Kostenrechnung ist immer wieder von sogenannten Eigenkapitalzinsen die Rede. Diese Lehre wird sogar von Autoren wie Günther Wöhe (02.05.1924 – 29.12.2007), der Ikone der deutschen Betriebswirtschaft, vertreten, aber auch bei Schmolke und Deitermann ist die Idee der Eigenkapitalverzinsung zu finden. Dennoch, oder gerade deshalb, muß es aber erlaubt sein, dieses Konzept kritisch zu hinterfragen.

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30.06.2009

Die 46. Printausgabe: BilMoG und Rechnungswesen aktuell…

Die 46. Print-Ausgabe

Die 46. Print-Ausgabe

Ich freue mich, heute die 46. Print-Ausgabe des BWL-Boten ankündigen zu können. Nachdem Anfang April der Bundesrat das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) durchgewunken hat und das neue Recht Ende Mail in Kraft trat, haben wir die vielen Änderungen dieser tiefgreifendsten Reform des Handelsrechts seit 1986 überall auf der BWL CD eingearbeitet. Naturgemäß steht auch die neue Print-Ausgabe ganz im Zeichen der HGB-Reform.

Themenkomplexe diesmal:

  • Aktuelles Thema »Bilanzrechtsmodernisierung«
  • Sonstige Artikel zum Rechnungswesen
  • Themenkomplex »Aus- und Fortbildung«
  • »Wider den Zeitgeist«
  • Neuigkeiten auf der BWL CD

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28.06.2009

Unausrottbare Fehler: Wie fehlerhafte Gewinndefinitionen zu undurchdachten Praktikerlösungen werden

Im Rechnungswesen gibt es populäre Irrtümer, die zu den schier unausrottbaren Fehlern gehören. Ganz oben in die Liste dieser undurchdachten Praktikerlösungen gehört die Addition von Zinsen gleich welcher Art bei der Rentabilitätsrechnung. Ein ganz ähnliches Problem gibt es bei der Amortisationsrechnung (Beispiel für eine richtige Rechnung). Solche Fehler lassen sich auf eine einheitliche Ursache zurückverfolgen, eine falsche oder fehlende Gewinndefinition. Ohne ein ordentliches Fundament baut man aber kein stabiles Haus. Das gilt auch im Rechnungswesen. Dozenten, Aufgabenautoren und Prüfungsteilnehmer sollten sich das hier also gut anschauen:

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26.06.2009

Akademische Lehre in Deutschland, ein Beispiel

Während die Studenten streiken und die Politiker von mehr Geld für die Bildung schwadronieren (und Studiengebühren einführen), frage ich mich, wo die Milliarden-Finanzmittel eigentlich geblieben sind. Ein Erfahrungsbericht offenbart jedenfalls, wo sie nicht zu finden sind. Aus dem Leben eines Dozenten, der seine Sache ernst nimmt:

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24.06.2009

Buchführung: eine heftige Aufgabe zur Periodenabgrenzung

Die Fähigkeit, Buchungssätze zu bilden, gehört zu den Grundfertigkeiten in jeder kaufmännischen Aus- oder Fortbildung. Wer die grundlegende Mechanik des Buchens “Soll AN Haben” verstanden hat, braucht viel Übung, um sich klausurfest zu perfektionieren. Die Aufgabenersteller wissen das, und zaubern die heftigsten Knallschoten. Schauen wir uns mal ein Beispiel aus dem Bereich der Periodenabgrenzung an.

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22.06.2009

Geprüfter Technischer Betriebswirt: der häufigste Fehler in der Projektarbeit

Im Laufe der Jahre habe ich viele Projektarbeiten von Technischen Betriebswirten gesehen. Natürlich enthalten diese auch viele Fehler, aber einer ist besonders häufig: der Versuch, alles auf einmal zu machen. Durch keinen anderen Fehler werden so viele Prüfungen vergeigt wie durch Oberflächlichkeit bei der Behandlung betrieblicher Probleme. Weniger ist oft mehr, auch in der IHK-Projektarbeit!

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