Vier mal im Jahr stellt der BWL-Bote eine Übersicht über die Artikel des letzten Vierteljahres als druckerfreundliche PDF zur Verfügung, teils im Volltext, teils nur als Links auf die Originalstandorte zur Verfügung. Jetzt ist wieder eine solche Publikation erschienen, die 42. Printausgabe voller betriebswirtschaftlicher Kompetenz. Prüfungsrelevant für die Vorbereitung auf die neue Prüfungskampagne diesen Herbst, denn nach der Prüfung ist vor der Prüfung, Sie wissen schon.
30.06.2008
28.06.2008
Maut-Skandal: Haftung der Mitarbeiter für ihre Vorgesetzten
Man mag es schon als Skandal empfinden, daß die Autobahnmaut trotz der derzeitigen Benzinpreisexplosion noch weiter erhöht wird. Ein unbefangener Blick in das Autobahnmautgesetz (ABMG) offenbart jedoch wahrlich Unglaubliches. Doch je unfaßbarer und frecher eine Vorschrift ist, desto weniger bekannt ist sie auch, weil Außenstehende sich beim besten Willen nicht vorstellen können, was allen Ernstes in deutschen Gesetzen zu finden ist. Riskieren wir also mal ein Auge:
26.06.2008
Nominal, ordinal und metrisch: kleine Übersicht über die Datentypen der Statistik
Während Programmiersprachen, Datenbanken und Tabellenkalkulationsprogramme bisweilen über mehr als ein Dutzend Datentypen verfügen, kennen die Statistiker im wesentlichen nur drei Arten von Daten, aber auch die machen Lehrgangsteilnehmern und Klausurkandidaten bisweilen große Probleme. Diese kleine Artikel klärt auf.
25.06.2008
Gauß ohne Schrecken: so funktioniert das Rechnen mit der Normalverteilung (Teil 3-3)
Nachdem wir im ersten Artikel dieser kleinen Serie die gauß’sche Glockenkurve grundsätzlich eingeführt haben, läuteten wir im zweiten Artikel zum ersten Mal die gauß’sche Glocke, indem wir herausfanden, wie man das zu einem gegebenen Grenzwert gehörende Risiko findet. In diesem letzten Beitrag dieser Serie sehen wir, wie man für ein gegebenes Risiko einen zugehörigen Grenzwert identifiziert, läuten wir die Glocke also genau anders herum. Auch zu diesem Artikel sollte der Leser die zugrundeliegende Tabelle zur Hand haben, um der Rechnung folgen zu können.
24.06.2008
Gauß ohne Schrecken: so funktioniert das Rechnen mit der Normalverteilung (Teil 2-3)
Im vorigen Artikel dieser kleinen Serie haben wir demonstriert, wie die gauß’sche Dichtefunktion grundsätzlich funktioniert. In diesem Artikel läuten wir erstmals die gauß’sche Glockenkurve – an einem materialwirtschaftlichen Beispiel. Der Leser sollten die zugrundeliegende Tabelle zur Hand haben, um der Rechnung folgen zu können.
23.06.2008
Gauß ohne Schrecken: so funktioniert das Rechnen mit der Normalverteilung (Teil 1-3)
In betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen muß immer wieder mit der Normalverteilung gerechnet werden, denn normalverteilte Merkmalsausprägungen sind häufig: technische Maße etwa im Qualitätsmanagement, aber auch Nachfragedaten, Wartezeiten von Kunden oder Kosten- und Leistungskennzahlen sind oft normalverteilt. Das Rechnen mit der gauß’schen Verteilungsfunktion birgt für viele Studienteilnehmer aber manchen Schrecken. Das muß nicht sein, wie wir in dieser dreiteiligen Serie zeigen werden.
21.06.2008
Warum die EZB den Leitzins senken (und nicht weiter erhöhen) sollte
EZB-Präsident Jean Claude Trichet hat in ungewöhnlich deutlicher Weise angekündigt, Anfang Juli die Leitzinsen im Euro-Raum wegen der inzwischen nicht mehr zu übersehenden Inflation erhöhen zu wollen. Er tut das in Übereinstimmung mit den üblichen Lehren der Makroökonomie. Die jedoch versagen in der gegenwärtigen Situation: eine Leitzinserhöhung wird die Inflation nicht bremsen, sondern beschleunigen – und unser aller Wohlstand beschädigen. Schauen wir mal nach, warum.
19.06.2008
17.06.2008
Grundlagen der Bilanzierung Was sind eigentlich »Ereignisse nach dem Bilanzstichtag«?
Während die Bilanz eigentlich eine Stichtagsrechnung ist, die aufgrund von Zahlen und Daten des abgelaufenen Geschäftsjahres entsteht, sind auch Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bilanziell berichtspflichtig, wenn das der Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes (§238 Abs. 1 Satz 1 und 2 HGB) dient. Voraussetzung ist aber immer, daß die Ursachen im alten Jahr liegen, jedoch die Auswirkungen erst nach dem Stichtag offenbar werden.
15.06.2008
Grundlagen der Bilanzierung: das abgegrenzte Mobiltelefon
Mobiltelefone („Handys“), vergleichbare Kleingeräte wie PDAs und bisweilen sogar schon „normale“ PC-Computer werden oft von Dienstebetreibern subventioniert. Dies geschieht in der Weise, daß der Diensteprovider, z.B. das Mobilfunkunternehmen, die Anschaffungskosten für das Gerät weitgehend oder ganz übernimmt, wenn der Kunde zugleich mit dem Kauf des Gerätes einen Dienstleistungsvertrag mit bestimmter Mindestlaufzeit (zumeist zwei Jahre) abschließt. In diesem Fall stellt sich die Frage, wie das Gerät zu bilanzieren sei, und ob die Vorteilsgewährung durch den Diensteanbieter einen Ertrag darstellt.