Der BWL-Bote

25.07.2008

Prozeßkostenrechnung: Hinweise zur richtigen Wahl des Kostentreibers

Im vorigen Beitrag haben wir das grundlegende Schema der Prozeßkostenrechnung dargestellt. Dieses baut darauf auf, daß alle Prozesse, die eine identifizierbare Verursachergröße haben, nach dieser Verursachergröße zugerechnet werden – als sogenannte LMI-Kosten. Doch die Bemessung dieser Leistungsmengeninduzierung ist ein komplexes Thema, und falsche oder nicht verursachergerechte Maßgrößen demotivieren Mitarbeiter und erbringen verzerrte oder falsche Ergebnisse. Die angebliche Stärke der Prozeßkostenrechnung, präziser hinzuschauen und verursachergerechter abzurechnen, kann also ebensogut auch eine Schwäche sein.

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