Immer wieder wird das Lehrmaterial der BWL CD auch für Grundlagenveranstaltungen und Einführungsseminare genutzt. Dozenten und Lehrkräfte brauchen dafür elementare Lehr- und Demonstrationsmaterialien, die fundamentale Zusammenhänge demonstrieren. Die hier folgende grundlegende Darstellung bilanzieller Zusammenhänge ist möglicherweise für solche Einführungsseminare geeignet.
31.08.2008
29.08.2008
Internationales Rechnungswesen: Was sind eigentlich latente Steuern?
Während im deutschen Handelsrecht das Maßgeblichkeitsprinzip durch viele Teuerreformen nach und nach verloren gegangen ist, hat es im internationalen Rechnungswesen nie existiert, denn ein Regelwerk mit weltweitem Geltungsanspruch am Steuerrecht aller Länder der Welt zu orientieren, ist offensichtlich unmöglich. Das IAS/IFRS-Regelwerk kennt daher in IAS 12 Vorschriften, wie aus handelsrechtlicher Sicht mit den oftmals abweichenden Bewertungen umzugehen ist, die durch nationales Steuerrecht dem Bilanzierungspflichtigen verpflichtend vorgegeben sind.
27.08.2008
Sozialtarife bei der Energieversorgung: was steckt wirklich dahinter?
Die tiefgreifendsten Entwicklungen werden oft am wenigsten angekündigt, besonders dann, wenn sie in die Rechte und Freiheiten der Betroffenen eingreifen. Es macht daher Sinn, nach den Dingen zu forschen, die die Mainstream-Medien nur andeuten oder gleich ganz verschweigen. Der BWL-Bote hat das ja schon öfters getan. Jetzt ist es wieder so weit: schauen wir mal, was Horst Seehofer uns nicht gesagt hat.
26.08.2008
DBUF: Der Heilige Gral der Break Even Rechnung
Die Deckungsbeitrags- und Break Even Rechnung sieht auf den ersten Blick übersichtlich aus, doch findige Fallensteller zaubern daraus die knackigsten Prüfungsknallschoten. Schon früher haben wir das an weithin bekannten Beispielen demonstriert (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3). Doch selbst das ist noch steigerungsfähig, sehr zur Freude von Prüfungs- und Klausurteilnehmern.
24.08.2008
Das Vorsichtsprinzip im Rahmen der IFRS, demonstriert am Beispiel des Geschäfts- oder Firmenwertes
Während das Handelsrecht zumindest in seiner bisherigen Gestalt nahezu ausschließlich vorsichtsorientiert ist, verfolgt das internationale Rechnungswesen zunächst nur das Ziel des Informationsnutzens für den Kapitalmarktteilnehmer. Das ist einleuchtend, denn das IFRS-Regelwerk richtet sich primär an börsennotierte Unternehmen. Doch wie so oft sind die Dinge komplexer als sie auf den ersten Blick scheinen mögen, denn auch in den IFRS ist das Vorsichtsprinzip nicht unbekannt. Dieser Artikel demonstriert das am Beispiel des Geschäfts- oder Firmenwertes.
22.08.2008
Neues Buch erschienen: »Kosten- und Leistungsrechnung« ist raus!
Ich freue mich, wieder ein neues Buch ankündigen zu können:

Bücher und Medien von Harry Zingel
Kosten- und Leistungsrechnung
ISBN-13: 978-3-527-50388-9, 360 Seiten, 17 x 24 cm, nur 29,90 Euro. Auf der BWL CD bereits seit einiger Zeit im Bücherordner enthalten. Vorbestellungen jetzt möglich, CD-Lieferungen sofort, gedruckt Anfang September verfügbar.
Das bei Wiley-VCH erschienene Werk faßt meine inzwischen über zwanzig Jahre währende Lehr- und Beratungserfahrung zusammen. Auf einen ausführlichen Teil mit den so prüfungs- und realitätsrelevanten Definitionen folgen die Verfahren der Voll- und Teilkostenrechnung, der Prozeßkostenrechnung sowie der Plankostenrechnung. Viele Grafiken, Übersichten, Zahlenbeispiele und Übungsaufgaben machen komplexe Zusammenhänge anschaulich. Das Inhaltsverzeichnis kann hier eingesehen werden.
Es sollte sich von selbst verstehen, daß viele Jahre Lehr- und Prüfungserfahrung hier ihre Spuren hinterlassen haben: die Aufgabengestaltungen der diversen prüfenden Körperschaften, Fragegestaltungen und typische Arten von Prüfungsfallen – hier habe ich sie zusammengefaßt. Das Buch richtet sich daher nicht nur an Praktiker, die Kostenrechnungssysteme einführen wollen, sondern insbesondere auch an alle, die Prüfungen auf diesem Gebiet zu bewältigen haben.
Mehr Informationen auf der Zingelseite.
20.08.2008
BilMoG: Kommt es zu einer Verschiebung des Inkrafttretens?
Schon früher haben wir uns an dieser Stelle Gedanken darüber gemacht, ob das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wie geplant zum 1. Januar 2009 in Kraft treten wird. Das BilMoG enthält die durchgreifendste Reform der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften seit dem Bilanzrichtliniengesetz von 1985 (Übersicht). Allerdings scheint das Projekt beim Gesetzgeber nicht unumstritten zu sein. Das führt zu Schwierigkeiten in den Unternehmen, denen die Zeit für notwendige Anpassungen schon jetzt davonläuft. Unsere Prognose: es kommt zu einer mindestens teilweisen Verschiebung auf ein Inkrafttreten erst 2010.
18.08.2008
Die rote Erde: ein Beitrag zur Theorie der Opportunitätskosten
Opportunitätskosten sind Kosten, die dadurch entstehen, daß eine ökonomische Handlungsalternative unterlassen wird, also Kosten für das Nicht-Tun. Dies beispielsweise ist die Begründung dafür, daß auch in Bargeld erworbene Vermögensgegenstände Zinskosten verursachen, denn der in dem Objekt gebundene Produktionsfaktor Kapital kann nicht anderweitig eingesetzt werden. Die Zinskosten sind Ausdruck eben dieser nicht mehr möglichen sonstigen Verwendung des gebundenen Kapitals. So weit ist das prüfungsrelevant. Wer näher hinschaut, macht indes einige erstaunliche, gleichwohl eher lehrstofferne Entdeckungen.
17.08.2008
Bewertung von Studien-, Projekt- und Diplomarbeiten: Vorschlag für ein allgemeines Bewertungsschema
In dem Artikel über Widersprüche gegen die Benotung von Studien-, Projekt- und Diplomarbeiten haben wir auch kritisiert, daß viele prüfende Körperschaften kein einheitliches, für alle benoteten Arbeiten gleiches Bewertungsschema haben. Dies wurde inzwischen von vielen Lesern bestätigt. An dieser Stelle wird daher ein solches Bewertungsschema in Form eines elektronischen Formulars veröffentlicht.
15.08.2008
Hinweise für Einsprüche gegen mündliche Prüfungsergebnisse
Nachdem wir uns an dieser Stelle schon allgemein über Einsprüche gegen Prüfungsergebnisse sowie über die Anfechtung der Benotung von Studien- und Projektarbeiten ausgelassen haben, überlegen wir in diesem Beitrag, was man gegen die Beurteilung von mündlichen Prüfungen unternehmen kann.