Der BWL-Bote

31.10.2008

Die Katze im Sack, oder die Kammer ohne Kammerplan

Derzeit finden überall in der Republik die Infoveranstaltungen statt, die neue IHK-Fortbildungen einleiten sollen. In diesen Veranstaltungen kann man sich vor Beginn der jeweiligen Fortbildung unverbindlich über die Leistungen des Anbieters informieren. Wir empfehlen, das besonders sorgfältig zu tun, um nicht die Katze im Sack teuer zu kaufen.

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30.10.2008

Unbequeme Wahrheiten: die entschwundene globale Erwärmung

In Zeiten der Finanzmarktkrise geht es mit der globalen Erwärmung wie einst mit Waldsterben und Ozonloch: gestern noch in aller Munde und heute erfolgreich entschwunden. Die Klimaschwindler präsentieren uns freilich immer noch in der besten TV-Sendezeit den ertrinkenden Eisbären als Sympathieträger, doch das mit wenig Erfolg. Der derzeit arg gebeutelte Kapitalanleger kann sich kaum noch für den Treibhauseffekt erwärmen. Ein Blick auf die Fakten lehrt, weshalb:

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28.10.2008

Kostenrechnung: Wie die Finanzmarktkrise die Selbstkosten senkt (oder auch nicht)

Die Finanzmarktkrise hat auch ihre guten Seiten, zum Beispiel bei den Rohstoffpreisen: so ist der Ölpreis in den letzten Monaten von einem historischen Höchstpreis im Bereich von 140 US$ pro Barrel auf jetzt gerade mal so um die 60 US-Dollar regelrecht abgestürzt. Leider merkt man davon recht wenig an der Zapfsäule. Ganz ähnlich ist es auch in anderen Bereichen der Kostenrechnung, zum Beispiel bei den kalkulatorischen Kosten. Auch die sinken gegenwärtig, doch tun sie das recht selektiv.

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26.10.2008

Das FMStG und die InsO: eine kleine aber interessante Änderung

Am 17.10. ist nach einem nur wenige Tage währenden Turbo-Gesetzgebungsverfahren das Finanzmarktstabilisierungsgesetz (FMStG) im Bundesgesetzblatt erschienen. Während der durch dieses Gesetz eingerichtete Finanzmarktstabilisierungsfonds inzwischen schon weithin bekannt ist, bringt das neue Regelwerk auch eine kleine aber interessante Änderung an der Insolvenzordnung (InsO) mit sich. Die ist nicht nur für wackelnde Banken und erschütterte Kapitalanlagegesellschaften interessant.

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25.10.2008

Kalkulatorische Abschreibung: Gedanken zum Rest- oder Schrottwert

Nachdem wir uns gestern an dieser Stelle über den Wiederbeschaffungswert als Bemessungsgrundlage der kalkulatorischen Abschreibung ausgelassen haben, betrachten wir heute den Schrott- oder Restwert. Auch dieser ist regelmäßig in die Berechnung einzubeziehen, und auch hier werden immer wieder Fehler gemacht.

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24.10.2008

Kalkulatorische Abschreibung: der Wiederbeschaffungswert als Bemessungsgrundlage

Schon früher haben wir an dieser Stelle über die wichtigsten Rechenmethoden und häufigsten Fehler im Zusammenhang mit der kalkulatorischen Abschreibung nachgedacht. Dies ist hochbedeutsam, denn die kalkulatorische Abschreibung wird noch immer oft mit der steuerlichen AfA verwechselt. Das betrifft besonders ihre Bemessungsgrundlage.

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23.10.2008

»Auffällig geworden«: wie der DIHK auf Beschwerden reagiert

Das Beschwerdemanagement ist eine feine Sache: man kann Fehler ausbügeln und die eigene Qualität verbessern. Freilich muß man bereit sein einzugestehen, daß man selbst überhaupt Fehler gemacht hat. Das sollte nicht schwer fallen, denn schließlich machen wir alle Fehler. Nur der Deutsche Industrie- und Handelskammertag nicht. Der kann daher auch mit Kundenbeschwerden nicht sehr gut umgehen.

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21.10.2008

Kostenartenrechnung: Kostenstelleneinzelkosten und andere Fallstricke

Den Kostenrechnern sagt man nicht ohne guten Grund nach, Korinthenk…er eh, Erbsenzähler zu sein. Sie machen ihrem Ruf alle Ehre, denn die den kostenrechnerischen Methoden zugrundeliegenden Definitionen sind bisweilen spitzfindig und komplex. Das aber dient nicht dazu, Klausurteilnehmer aufs Glatteis zu führen, sondern Kostenrechnungssysteme nutzbringend aufzubauen. Eines der bekanntesten Verfahren dieser Art ist der Betriebsabrechnungsbogen.

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18.10.2008

Finanzmarktkrise: die geldpolitische Symptomkur

Geradezu in Rekordzeit hat die Bundesregierung am Wochenende ihr Bankenrettungspaket durch das Gesetzgebungsverfahren gepeitscht, so daß es allen Ernstes schon am Freitag im Bundesgesetzblatt stand, Gesetzgebung im Turbo-Gang. Doch darüber zu berichten braucht es keinen BWL-Boten. Das steht in jeder mittelprächtigen Zeitung. Viel interessanter ist, was uns die Mainstream-Medien wiedermal verschweigen.

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17.10.2008

Kaufmännisches Rechnen: Vorsicht, Falle!

Die Aufgabenlyriker der diversen prüfenden Körperschaften lieben es, ihre Schützlinge mit scheinbar einfachen Aufgaben zu verwirren, denn da lassen sich prächtige Fallen drin verstecken. Insbesondere die Prozentrechnung taugt dazu, denn die Prüfungspoeten wissen ganz genau, daß viele selbst Erwachsene die Prozentrechnung nicht beherrschen. Sie ist also auch in eigentlich anspruchsvollen Aus- und Fortbildungsprüfungen prüfungsgefährlich.

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