Immer wieder taucht die Frage auf, ob verschiedene Steuerarten in der Kostenrechnung zu berücksichtigen seien, und wenn ja, auf welche Weise. Das ist leicht zu beantworten, wenn man sich nur die theoretischen Grundkonzepte vorher verdeutlicht. Dieser kleine Artikel beantwortet viele Fragen.
31.01.2009
30.01.2009
Doktorfabrik pleite: es lebe die »Schein-Schule«…
Der Spiegel berichtete letzte Woche in seiner Online-Ausgabe, daß das „Institut für Wissenschaftsberatung“ aus Bergisch-Gladbach Insolvenz angemeldet hat. Der „Promotionsberater“ verhalf angehenden Doktoranden zu ihrem Titel – nach eigenen Angaben aber nur durch Beratung und nicht durch Ghostwriting. Und schon gar nicht durch Titelhandel. Dennoch begrüßen die Universitäten das Ende der Doktorfabrik, die im Verdacht stand, an der unredlichen Vergabe von Doktorhüten beteiligt gewesen zu sein. Die Sache wäre indes auch ein Modell auch für den nichtakademischen Bereich.
28.01.2009
Rechnungswesen in zwei Tagen: der Turbo-Lift zum Erfolg?
Eine ordentliche Schulausbildung dauert so zwischen zehn und 13 Jahren, eine Lehre zwei Jahre, ein Studium zwischen drei Jahren (Berufsakademie) und fünf Jahren (Universität). Und dann kommen unter Umständen noch ein, zwei weitere Jahre für die Dissertation hinzu. Der Bildungsweg ist vor allem eines: lang. Aber anscheinend nicht für alle: in den Weiten des Netzes finden sich auch Anbieter, die in wenigen Tagen zu den höchsten IHK-Abschlüssen führen wollen. Angeblich mit fast hundertprozentigem Prüfungserfolg.
27.01.2009
Mindestlohn in der Bildungsbranche: der Dozent an der Mülltonne?
Letzte Woche ebnete der Bundestag mit den Stimmen der großen Koalition den Weg für die Einführung von Mindestlöhnen für eine Reihe weiterer Branchen, in denen nach Angaben der Tarifparteien ca. vier Millionen Menschen beschäftigt sind. Während wir uns an dieser Stelle schon früher über die Mindestlohn-Problematik ausgelassen haben, ist jetzt interessant, für wen alles Lohnuntergrenzen eingeführt werden sollen: neben Bewachern und Briefträgern stehen auch die Weiterbildungsfirmen auf der Liste. Das aber läßt tief blicken.
26.01.2009
Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: Die prozeßbasierte Rechenmethode
Nachdem wir uns zunächst an dieser Stelle über die Grundlagen der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung und gestern über eine kundenorientierte Rechenmethode ausgelassen haben, betrachten wir in diesem Beitrag eine prozeßbasierte mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung. Besonders interessant hieran ist, daß versucht wird, die Konzepte der Prozeßkostenrechnung mit denen der Teilkostenrechnung zu verbinden, wovon beide Bereiche profitieren könnten:
25.01.2009
Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: Die kundenorientierte Rechenmethode
Nachdem wir uns gestern an dieser Stelle grundsätzlich mit der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung auseinandergesetzt haben, betrachten wir nun einige speziellere Rechenmethoden. Das ist bedeutsam, denn die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung ist sehr flexibel. Während die grundlegenden Konzepte und sachlogischen Zusammenhänge feste Lehrinhalte sind, lassen sich für unterschiedliche Anwendungen beliebige Rechenverfahren aufstellen. Das demonstrieren wir zunächst mit einer mehrstufigen kundenorientierten Deckungsbeitragsrechnung:
24.01.2009
Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: incipit lamentatio…
Die Deckungsbeitragsrechnung gehört zu den wichtigsten Verfahren des internen Rechnungswesens. Sie in Prüfungen aller Art souverän zu beherrschen, ist unerläßlich, denn die Methode eignet sich ausgezeichnet, nicht nur Wissen und Können beim Prüfungsteilnehmer zu erforschen, sonden auch das Erkennen. Ein Beispiel führt in eine Vielzahl weiterer Verfahren und Methoden ein:
22.01.2009
Steuerrecht: die Vorteile der neuen GWG-Abschreibung (mit Übungsaufgabe)
Seit 2008 müssen geringwertige Wirtschaftsgüter, die selbständig nutzbar („verkehrsfähig“) und über 150 Euro aber nicht mehr als 1.000 Euro wert sind, in einem Sammelposten über fünf Jahre linear abgeschrieben werden (§6 Abs. 2a EStG). Diese sogenannte Pool-Abschreibung ist auch fortzusetzen, wenn der Gegenstand während der fünf Jahre aus dem Betriebsvermögen ausscheidet. Jedes Jahr ist daher ein neuer Pool zu bilden. Diese Neuregelung wurde vielfach als besondere Härte der Unternehmensteuerreform angesehen. Jetzt wo der erste Jahresabschluß mit dieser Regel ansteht erkennen viele Buchhalter, daß dies aber auch eine Erleichterung darstellen kann.
20.01.2009
Fehlerzusammenfassung zur Herbstprüfung »Geprüfter Technischer Betriebswirt«
Bekanntlich ist die Herbstprüfung »Geprüfter Technischer Betriebswirt« der Industrie- und Handelskammern im Oktober 2008 nicht optimal gelaufen. Neben dem völligen Desaster bei der Korrektur und Benotung der Aufgaben, haben die Aufgabenautoren aber auch eine Vielzahl von fachlichen Fehlern gemacht. Wir stellen diese hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammen. Prüfungsteilnehmer, die ihre Benotungen anfechten wollen, können sich auf dieses Dokument berufen. Nähere Erläuterungen zu den einzelnen Problemen sind jederzeit verfügbar.