Der BWL-Bote

31.03.2009

Der 45. Printausgabe: viele kostenlose Fachartikel zur Betriebswirtschaft

Im ersten Quartal des neuen Jahres haben wir wieder eine Vielzahl von Fachartikeln für Sie bereitgestellt. Schwerpunkt diesmal: Kosten- und Investitionsrechnung. In der 45. Print-Ausgabe finden Sie eine Vielzahl dieser Artikel in druckerfreundlicher Weise aufbereitet.

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45. Print-Ausgabe

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30.03.2009

WACC und die Kostenrechnung: zwei, die nicht zusammengehören

Immer wieder findet man in der Litertaur die Idee, die WACC-Kennziffer als Basis zur Berechnung der kalkulatorischen Zinskosten in der Kostenrechnung zugrundezulegen. Die Idee ist geradezu ein Premium-Beispiel für das, was wir hier immer als undurchdachte Praktikermethoden beschreiben, denn sie vermischt Dinge, die absolut nicht zusammengehören. So entstehen Ergebnisse, die keine Aussagekraft haben und die interne Unternehmensteuerung in die Irre führen. Schauen wir mal, warum.

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28.03.2009

Der 53,34-cm-Monitor: Abmarsch nach Absurdistan

Heute hat in den frühen Morgenstunden wieder die mitteleuropäische Sommerzeit in einer insgesamt sehr sinnfreien Uhrenumstellaktion begonnen. Alle ärgern sich darüber, doch seit Jahrzehnten scheint das absurde Relikt der Kriegswirtschaft des 20. Jahrhunderts in Stein gemeißelte unveränderliche Wahrheit. Das Recht der Einheiten und Maßangaben hält jedoch noch andere Überraschungen bereit, die wir bald wahrnehmen werden: Zum Jahresende tut sich nämlich eine neue Abmahnfalle auf. Rechtsanwälte reiben sich schon gespannt die Hände:

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27.03.2009

Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände: Gestaltungsspielräume richtig nutzen

Während Geschäfts- oder Firmenwerte im deutschen Handelsrecht derzeit noch über vier Jahre (§255 Abs. 4 Satz 3 HGB) und im deutschen Steuerrecht über 15 Jahre (§7 Abs. 1 Satz 3 EStG) abgeschrieben werden, ist deren planmäßige Abschreibung in IFRS 4 inzwischen gänzlich untersagt worden. Für viele andere Arten immaterieller Vermögensgegenstände bestehen indes gar keine Vorschriften, weder im Handels- noch im Steuerrecht. Das macht die Frage nach deren Abschreibung sehr facettenreich.

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25.03.2009

Die BWL CD und der neue Internet Explorer 8: keine Probleme. Jedenfalls keine neuen :-)

Gespeichert unter: BWL CD — Harry Zingel @ 6:46
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Nachdem Microsoft® am 19. März den neuen Internet Explorer 8 veröffentlicht hat, haben wir uns den natürlich gleich besorgt und ausprobiert, ob die Publikationen auf den BWL CDs damit einwandfrei zu sehen (und zu hören) sind. Die gute Nachricht: alles funktioniert wie zuvor. Die schlechte: alte Ärgernisse wurden nicht abgestellt. Fazit: vieles hat sich geändert, aber wenig wurde besser. Wer bisher Konkurrenzprodukte wie den FireFox verwendet hat, sollte das auch weiterhin tun.

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Wie schon andernorts angemerkt, bin ich inzwischen in Kontakt mit Microsoft® über dieses Problem. Sollte sich eine Lösung ergeben, wird diese natürlich hier bekanntgemacht. Daß Microsoft sich um solche Publikationen (und die dahintersteckenden Probleme) kümmert, hat mich jedenfalls sehr positiv überrascht. – HZ

24.03.2009

Break Even Rechnung: noch ein Klausuren-Knaller

Die einschlägigen Prüfungslyriker sind für großen Erfindungsreichtum in Sachen Deckungsbeitrags- und Break Even Rechnung bekannt. Nach der Break Even Rechnung ohne Mengenangabe, der Break Even Bestimmung aus Stückkosten und dem berüchtigten Deckungsbeitragsumsatzfaktor ist jetzt schon wieder ein neuer heftiger Aufgabentyp aufgetaucht. Scheinbar unlösbare Aufgabenstellungen testen indes die Transferfähigkeit des Prüfungsteilnehmers, bekannte Strategien auf unbekannte Situationen zu übertragen.

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22.03.2009

Theoretische Grundlagen: die Subventionen in der Kostenrechnung

Schon vor einiger Zeit haben wir uns an dieser Stelle darüber Gedanken gemacht, ob Steuern in der Kostenrechnung zu berücksichtigen sind und auf welche Art dies geschehen sollte. In diesem Artikel überlegen wir, ob und wie die Subventionen in die Kostenrechnung eingehen. Das ist angesichts der Vielzahl von Staatseingriffen gerade in Deutschland eine offensichtlich relevante Frage. Auch hier gilt, daß die grundlegenden Definitionen der Kostenrechnung als Erkenntnisgrundlage ausreichen.

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20.03.2009

Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: ein schwieriger Aufgabentyp

Vor einiger Zeit haben wir uns an dieser Stelle in die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung vertieft (Artikel 1, Artikel 2, Artikel 3). Ein Leser fand das langweilig. Dem beweise ich jetzt das Gegenteil, denn solche Aufgaben können recht facettenreich sein, wie sowas im Prüfer-Dummdeutsch heißt. Aber auch alle anderen sind eingeladen, einem abwechslungsreichen Zahlenwerk zu folgen. Wer hier bis zum Ende durchhalten will, sollte zuvor aber den DBUF inhalieren. Solcherart vorbereitet beginnen wir also mit folgenden Ausgangsdaten:

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18.03.2009

»Mangel an öffentlichem Interesse«: Gericht stellt Verfahren wegen Nazi-Beschimpfungen ein!

Während anderswo die Bürger gegen Nazi-Aufmärsche protestieren, sind Nazi-Verleumdungen und rechte Beschimpfungen im Netz offenbar noch immer kein strafrechtliches Problem. In Nordrhein-Westfalen hat ein Strafgericht ein Verfahren gegen einen Tatbeschuldigten eingestellt, der öffentlich im Internet mit Nazi-Beschimpfungen um sich geworfen hatte. Einstellungsgrund: Mangel an öffentlichem Interesse i.S.d. §153 Straßprozeßordnung (StPO).

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16.03.2009

Zinstheorie: Grundgedanken zum Opportunitätszins

In dem Grundlagenartikel über die Zinstheorie haben wir dargestellt, daß der Kalkulationszinsfuß, der als Mindestrentabilität in der Kostenrechnung und der statischen Investitionsrechnung erscheint und als Vergleichszins in den dynamischen Verfahren, aus einem Opportunitätszins und einem allgemeinen Risikozins besteht. Besondere Risiken der Investition sind hier nicht enthalten, weil sie als kalkulatorische Wagnisse separat verrechnet werden. Es ist jedoch diskussionswürdig, was überhaupt als Opportunitätszins verwendet werden kann.

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