Der BWL-Bote

30.06.2009

Die 46. Printausgabe: BilMoG und Rechnungswesen aktuell…

Die 46. Print-Ausgabe

Die 46. Print-Ausgabe

Ich freue mich, heute die 46. Print-Ausgabe des BWL-Boten ankündigen zu können. Nachdem Anfang April der Bundesrat das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) durchgewunken hat und das neue Recht Ende Mail in Kraft trat, haben wir die vielen Änderungen dieser tiefgreifendsten Reform des Handelsrechts seit 1986 überall auf der BWL CD eingearbeitet. Naturgemäß steht auch die neue Print-Ausgabe ganz im Zeichen der HGB-Reform.

Themenkomplexe diesmal:

  • Aktuelles Thema »Bilanzrechtsmodernisierung«
  • Sonstige Artikel zum Rechnungswesen
  • Themenkomplex »Aus- und Fortbildung«
  • »Wider den Zeitgeist«
  • Neuigkeiten auf der BWL CD

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28.06.2009

Unausrottbare Fehler: Wie fehlerhafte Gewinndefinitionen zu undurchdachten Praktikerlösungen werden

Im Rechnungswesen gibt es populäre Irrtümer, die zu den schier unausrottbaren Fehlern gehören. Ganz oben in die Liste dieser undurchdachten Praktikerlösungen gehört die Addition von Zinsen gleich welcher Art bei der Rentabilitätsrechnung. Ein ganz ähnliches Problem gibt es bei der Amortisationsrechnung (Beispiel für eine richtige Rechnung). Solche Fehler lassen sich auf eine einheitliche Ursache zurückverfolgen, eine falsche oder fehlende Gewinndefinition. Ohne ein ordentliches Fundament baut man aber kein stabiles Haus. Das gilt auch im Rechnungswesen. Dozenten, Aufgabenautoren und Prüfungsteilnehmer sollten sich das hier also gut anschauen:

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26.06.2009

Akademische Lehre in Deutschland, ein Beispiel

Während die Studenten streiken und die Politiker von mehr Geld für die Bildung schwadronieren (und Studiengebühren einführen), frage ich mich, wo die Milliarden-Finanzmittel eigentlich geblieben sind. Ein Erfahrungsbericht offenbart jedenfalls, wo sie nicht zu finden sind. Aus dem Leben eines Dozenten, der seine Sache ernst nimmt:

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24.06.2009

Buchführung: eine heftige Aufgabe zur Periodenabgrenzung

Die Fähigkeit, Buchungssätze zu bilden, gehört zu den Grundfertigkeiten in jeder kaufmännischen Aus- oder Fortbildung. Wer die grundlegende Mechanik des Buchens „Soll AN Haben“ verstanden hat, braucht viel Übung, um sich klausurfest zu perfektionieren. Die Aufgabenersteller wissen das, und zaubern die heftigsten Knallschoten. Schauen wir uns mal ein Beispiel aus dem Bereich der Periodenabgrenzung an.

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22.06.2009

Geprüfter Technischer Betriebswirt: der häufigste Fehler in der Projektarbeit

Im Laufe der Jahre habe ich viele Projektarbeiten von Technischen Betriebswirten gesehen. Natürlich enthalten diese auch viele Fehler, aber einer ist besonders häufig: der Versuch, alles auf einmal zu machen. Durch keinen anderen Fehler werden so viele Prüfungen vergeigt wie durch Oberflächlichkeit bei der Behandlung betrieblicher Probleme. Weniger ist oft mehr, auch in der IHK-Projektarbeit!

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21.06.2009

Geprüfter Technischer Betriebswirt: Hinweise zum technischen Teil der Projektarbeit

Der Artikel über eine mit der Note „ungenügend“ bewertete Projektarbeit, der an dieser Stelle kürzlich veröffentlicht wurde, hatte auf Anhieb viele Leser. Wir geben daher jetzt an dieser Stelle in loser Folge Antworten auf die häufigsten Fragen, die zu diesem Beitrag gestellt wurden.

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19.06.2009

Geprüfter Technischer Betriebswirt: Beispiel für eine mit »ungenügend« bewertete Projektarbeit

Die Autoren von Projektarbeiten bei den Industrie- und Handelskammern plagen sich oft mit ihrer Aufgabe, ein betriebliches Problem betriebswirtschaftlich aufzubereiten. Bestimmte Fehler wären aber leicht vermeidbar, besonders da sie so oft gemacht werden. Nachfolgend betrachten wir ein Beispiel für eine mit »ungenügend« beurteilte Projektarbeit. Die Publikation ist mit dem Urheber der Arbeit abgesprochen. Ein identifizierendes Detail wurde unkenntlich gemacht, um die Identität des Autoren zu schützen.

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17.06.2009

Opel, der Wirtschaftsminister und das deutsche Wesen

Am deutschen Wesen, so hieß es einst, solle die Welt genesen. Das hat zwar bisher nicht gewirkt, aber das deutsche Wesen hat sich auch nicht verändert. Zuletzt haben wir das bei den Rettungsversuchen der Politik für den angeschlagenen Autobauer Opel gesehen. Ein politischer Kommentar des BWL-Boten.

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15.06.2009

Kreuzchen hier, Kreuzchen dort: Wie die Kammern IFRS prüfen

Den Industrie- und Handelskammern wird bisweilen nachgesagt, im Bereich der internationalen Rechnungslegung nicht wirklich kompetent zu sein. In der Tat ist mir keine Prüfung im Bereich „Geprüfter Betriebswirt“ oder „Geprüfter Technischer Betriebswirt“ bekannt, die die grundlegenden konzeptionellen Unterschiede wie die Komponentenaktivierung bei den Sachanlagen, die Teilgewinnrealisierung bei langfristiger Auftragsfertigung oder die Behandlung der immateriellen Vermögensgegenstände zum Thema macht. Das ist bedauerlich, denn wer sich in das IFRS-Regelwerk einarbeitet, sollte gerade solche Grundkonzepte als erstes verstehen. Dafür gibt es bestimmte andere IFRS-Themen, die hochgradig prüfungswichtig sind. Wer hier „Mut zur Lücke“ beweist, begeht einen schweren Fehler.

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14.06.2009

»Investitionskosten«: der Prüfungsteilnehmer als Beute der Jäger und Fallensteller

Immer wieder finden Prüfungsarbeiten den Weg auf meinen großen Korrekturschreibtisch, in denen Prüfungsteilnehmer etwas formal richtig machen, aber die Grundlagen ignorieren. Nicht selten fällt die Beurteilung solcher Arbeiten wenig vorteilhaft aus. Erfahrungsgemäß ist schon die Fachsprache eines der größten Hindernisse. Wer hier nicht aufpaßt, wird zum Opfer der Jäger und Fallensteller der diversen prüfenden Körperschaften.

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