Der BWL-Bote

31.07.2009

Mind Map zum Kostenbegriff

Der Kostenbegriff bietet Platz für die prächtigsten Prüfungsfallen. Das gilt nicht nur für die diversen damit verbundenen Rechenverfahren und Managementkonzepte, sondern auch für die zugehörigen Definitionen. Hier scheitert der Auswendiglerner, und zwar gnadenlos. Offensichtliche Strategie ist, die jeweiligen Zusammenhänge zu kennen. Wie aber kann man das herbeiführen?

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30.07.2009

Neue Entwicklungen im Zusammenhang mit dem kalkulatorischen Unternehmerlohn

Die Kosten- und Leistungsrechnung zielt bekanntlich darauf, einen vollständigen Faktorausweis in die Kalkulation einzubringen. Das erfordert, auch nichtzahlungsgleiche Kostengrößen, die möglicherweise aus der Buchführung nicht ersichtlich sind, in die Rechnung einzubeziehen. Neben den weithin bekannten kalkulatorischen Zinsen und kalkulatorischen Abschreibungen sind dies auch die kalkulatorischen Unternehmerlöhne. Diese wurden bisher immer etwas stiefmütterlich behandelt. Jetzt entstehen aber neue Entwicklungen, die uns bald auf die Füße fallen werden.

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28.07.2009

Kritische Anmerkungen über ISO 9000

Nachdem vor zehn Jahren die ISO-Welle über die Unternehmen rollte, und überall für viel Geld Qualitätsmanagementsysteme zertifiziert wurden, ist Ernüchterung eingekehrt. Unter den Mitarbeitern, und auch unter einigen Führungskräften, regt sich inzwischen leise Kritik. Außer hohen Kosten habe die Qualitätszertifizierung vielen Unternehmen nichts gebracht. Insbesondere keine Qualität.

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27.07.2009

ISO 9000: was hat sich in der ISO 9000:2000 rev2008 geändert?

Ein Leser wies uns darauf hin, daß am 14. November 2008 eine neue Revision der ISO 9000:2000 erschienen ist. Dieser Leser behauptete, daß eine vollkommen neue ISO-Norm erschienen sei und mein Lehrmaterial hierzu völlig veraltet sei. Dies ist indes nicht wahr: es sind nur geringfügige Änderungen am Wortlaut des Regelwerkes vorgenommen worden (eine minor revision). Wir stellen die Änderungen zusammen und überlegen, was das für die kaufmännischen Aus- und Fortbildungsprüfungen bedeuten dürfte.

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25.07.2009

Warengeschäft: warum man Wareneingänge nicht als Aufwand verbuchen sollte

Eingekaufte Waren sollten, so lehren es der gesunde buchhalterische Sachverstand und der Vollständigkeitsgrundsatz aus §246 Abs. 1 Satz 1 HGB, aktiviert und erst bei Entnahme, also bei Verkauf, als Kosten erfaßt werden (Buchungsbeispiel, Buchungen des Warenverkehrs insgesamt). Ein Wareneinsatz entsteht mit Entnahme, nicht mit Kauf der Ware. Doch was selbstverständlich zu sein scheint, ist leider nicht immer gängige Praxis. Selbst manche Kontenpläne im Handel bilden den Wareneinkauf unter den Aufwendungen ab. Wir untersuchen eine typische Praktikerlösung:

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23.07.2009

CAPEX, OPEX und der SNAFU im Rechnungswesen

Anglizismen sind etwas Wunderbares: sie heben das Ansehen und befördern die Karriere dessen, der sie nutzt, sperren Unwissende durch Schaffung einer kryptischen Binnensprache aus und decken den Mantel der christlichen Nächstenliebe über die bisweilen erhebliche Inkompetenz dessen, der sie unkritisch einführt. Das gilt auch im Rechnungswesen, wo es ja bekanntlich ganz besonders auf die richtige Anwendung definitorischer Grundlagen ankommt. Schauen wir uns mal ein drastisches Beispiel an:

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21.07.2009

Technische Betriebswirtschaft: Rentabilitätsrechnung bei Ersatz eingebetteter Maschinen

In den vier Artikeln über Amortisationsrechnung bei eingebetteten Maschinen (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Zusammenfassung) haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie man eine Amortisationsrechnung durchführt, wenn dem Investitionsobjekt keine Zahlungszuflüsse zuzurechnen sind. Das ist in der Regel der Fall bei sogenannten „eingebetteten“ Maschinen, also Anlagen, die Teil eines Maschinenparks sind, der nur insgesamt Umsatzerlöse erwirtschaftet. Der einzelnen Anlage können dann keine Einzahlungen, in der Regel aber doch Auszahlungen zugerechnet werden. Das genügt schon für eine statische und eine dynamische Amortisationsrechnung. Wie aber macht man in diesem Fall eine Rentabilitätsrechnung?

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19.07.2009

Bildungspolitik: warum die Kammer-Kurse so drastisch verfallen

Im Forum für Betriebswirtschaft tauchen immer wieder ärgerliche Postings mit zum Teil harschen Kritiken der Fortbildungsteilnehmer an den Industrie- und Handelskammern auf. Daß die Kammern diese Kritiken lesen, ist wohlbekannt, denn sie stehen mit Zehntausenden von Zugriffen Monat für Monat im Server-Log. Daß sich nichts ändert, ist indes leider auch bestens bekannt. Warum aber verfällt die Qualität der Kämmerlinge so massiv? Der BWL-Bote auf der Suche nach Gründen für teils unterirdische Kammer-Verhältnisse.

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17.07.2009

Mißverständliche Begriffe im Rechnungswesen

Der Einstieg in das Rechnungswesen wird dem Lernenden nicht immer leicht gemacht. Das hängt zu wesentlichen Teilen auch mit dem Gesetzgeber zusammen, der durch mißverständliche Begriffe die bei Anfängern so häufigen Verwechslungen überhaupt erst herbeiführt. Eine grundlegende Überarbeitung der Terminologie von Gesetzen und anderen Rechtsquellen wäre dringend erforderlich, jedenfalls aus didaktischen Gründen.

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15.07.2009

Technischer Betriebswirt: Nachlese zur Amortisationsrechnung

In den vorigen drei Beiträgen (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) haben wir uns mit den Grundlagen der Amortisationsrechnung befaßt. Wir haben demonstriert, warum eine Kostenvergleichsrechnung nicht als Grundlage der Amortisationsrechnung taugt, wie man die zahlungsgleichen Größen aus den Daten der Kostenartenrechnung ableitet und damit eine statische Amortisationsrechnugn durchführt. Und wir haben gezeigt, daß eine Dynamisierung der Amortisationsrechnung zur Kapitalwertrechnung führt – wo die Aussage des Verfahrens plötzlich eine ganz andere werden kann.

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