Vor einiger Zeit haben wir spekuliert, daß die Industrie- und Handelskammern eigentlich gar keine Fortbildungen mehr anbieten wollen oder können, sondern nur noch Prüfungen. Dafür spricht nicht nur das Fehlen jedweden Marketings, sondern auch die bisweilen nachgerade unverschämte Preispolitik der Kammern bei den Prüfungsgebühren. Eine Umfrage im Forum für Betriebswirtschaft förderte Erstaunliches zutage.
02.08.2009
19.07.2009
Bildungspolitik: warum die Kammer-Kurse so drastisch verfallen
Im Forum für Betriebswirtschaft tauchen immer wieder ärgerliche Postings mit zum Teil harschen Kritiken der Fortbildungsteilnehmer an den Industrie- und Handelskammern auf. Daß die Kammern diese Kritiken lesen, ist wohlbekannt, denn sie stehen mit Zehntausenden von Zugriffen Monat für Monat im Server-Log. Daß sich nichts ändert, ist indes leider auch bestens bekannt. Warum aber verfällt die Qualität der Kämmerlinge so massiv? Der BWL-Bote auf der Suche nach Gründen für teils unterirdische Kammer-Verhältnisse.
15.07.2009
Technischer Betriebswirt: Nachlese zur Amortisationsrechnung
In den vorigen drei Beiträgen (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) haben wir uns mit den Grundlagen der Amortisationsrechnung befaßt. Wir haben demonstriert, warum eine Kostenvergleichsrechnung nicht als Grundlage der Amortisationsrechnung taugt, wie man die zahlungsgleichen Größen aus den Daten der Kostenartenrechnung ableitet und damit eine statische Amortisationsrechnugn durchführt. Und wir haben gezeigt, daß eine Dynamisierung der Amortisationsrechnung zur Kapitalwertrechnung führt – wo die Aussage des Verfahrens plötzlich eine ganz andere werden kann.
13.07.2009
Technische Betriebswirtschaft: Statische und dynamische Maschinenersatzrechnung (Teil 3 von 3)
Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie haben wir untersucht, wie man für ein gegebenes Investitionsproblem eine Kostenvergleichsrechnung macht, und im zweiten Artikel, wie man auf der Basis dieser Ausgangsdaten ohne Vorliegen zurechenbarer Einzahlungsdaten doch eine Amortisationsrechnung zaubert. Diese Rechnung war aber eine rein statische Rechnung, die nur einen statistischen Durchschnittswert einer Amortisationszeit i.H.v. 5,9 Jahren ermittelt hat. Es wäre sinnvoll, dies um eine dynamische Rechnung zu erweitern. Alle dafür nötigen Informationen stehen bereits in den Ausgangsdaten. Eine dynamische Rechnung kann die Problemlösung erweitern und aussagekräftiger machen. Auch sie geht aufgrund von Einsparungen und setzt nicht immer zurechenbare Einzahlungen von außen voraus.
12.07.2009
Technische Betriebswirtschaft: Statische und dynamische Maschinenersatzrechnung (Teil 2 von 3)
Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie haben wir untersucht, wie man für ein gegebenes Investitionsproblem eine Kostenvergleichsrechnung macht. Das ist im Prinzip kein Problem, und ein viel umfangreichererer Artikel könnte zu diesem Problem herangezogen werden. Das Problem bestand aber darin, daß den verglichenen Anlagen keine Einzahlungen zugeordnet werden können. Wie also macht man eine Amortisationsrechnung?
11.07.2009
Technische Betriebswirtschaft: Statische und dynamische Maschinenersatzrechnung (Teil 1 von 3)
Besonders die Technischen Betriebswirte der Industrie- und Handelskammern plagen sich in ihrer Projektarbeit oft mit Problemen der Maschinenrechnung. Leider kursieren hierbei eine Menge undurchdachte Praktikerlösungen, die es den Leuten schwer machen. Ein besonderes Thema in diesem Zusammenhang ist die Amortisationsrechnung, die mit den diversen dynamischen Methoden der Investitionsrechnung eng verwandt ist. Das sind beliebte Verfahren, aber hier werden auch die gröbsten Fehler gemacht. In dieser kleinen Reihe aus drei Artikel demonstrieren wir, wie man eine Amortisationsrechnung bei einer eingebetteten Maschine richtig macht.
Dieser Artikel entstand ursprünglich als Antwort auf eine Frage im Forum für Betriebswirtschaft. Er wird in den beiden folgenden Beiträgen um mehr Anwendungsmöglichkeiten und Zusammenhänge erweitert und vertieft.
26.06.2009
Akademische Lehre in Deutschland, ein Beispiel
Während die Studenten streiken und die Politiker von mehr Geld für die Bildung schwadronieren (und Studiengebühren einführen), frage ich mich, wo die Milliarden-Finanzmittel eigentlich geblieben sind. Ein Erfahrungsbericht offenbart jedenfalls, wo sie nicht zu finden sind. Aus dem Leben eines Dozenten, der seine Sache ernst nimmt:
24.06.2009
Buchführung: eine heftige Aufgabe zur Periodenabgrenzung
Die Fähigkeit, Buchungssätze zu bilden, gehört zu den Grundfertigkeiten in jeder kaufmännischen Aus- oder Fortbildung. Wer die grundlegende Mechanik des Buchens „Soll AN Haben“ verstanden hat, braucht viel Übung, um sich klausurfest zu perfektionieren. Die Aufgabenersteller wissen das, und zaubern die heftigsten Knallschoten. Schauen wir uns mal ein Beispiel aus dem Bereich der Periodenabgrenzung an.
22.06.2009
Geprüfter Technischer Betriebswirt: der häufigste Fehler in der Projektarbeit
Im Laufe der Jahre habe ich viele Projektarbeiten von Technischen Betriebswirten gesehen. Natürlich enthalten diese auch viele Fehler, aber einer ist besonders häufig: der Versuch, alles auf einmal zu machen. Durch keinen anderen Fehler werden so viele Prüfungen vergeigt wie durch Oberflächlichkeit bei der Behandlung betrieblicher Probleme. Weniger ist oft mehr, auch in der IHK-Projektarbeit!
21.06.2009
Geprüfter Technischer Betriebswirt: Hinweise zum technischen Teil der Projektarbeit
Der Artikel über eine mit der Note „ungenügend“ bewertete Projektarbeit, der an dieser Stelle kürzlich veröffentlicht wurde, hatte auf Anhieb viele Leser. Wir geben daher jetzt an dieser Stelle in loser Folge Antworten auf die häufigsten Fragen, die zu diesem Beitrag gestellt wurden.