Eingekaufte Waren sollten, so lehren es der gesunde buchhalterische Sachverstand und der Vollständigkeitsgrundsatz aus §246 Abs. 1 Satz 1 HGB, aktiviert und erst bei Entnahme, also bei Verkauf, als Kosten erfaßt werden (Buchungsbeispiel, Buchungen des Warenverkehrs insgesamt). Ein Wareneinsatz entsteht mit Entnahme, nicht mit Kauf der Ware. Doch was selbstverständlich zu sein scheint, ist leider nicht immer gängige Praxis. Selbst manche Kontenpläne im Handel bilden den Wareneinkauf unter den Aufwendungen ab. Wir untersuchen eine typische Praktikerlösung:
25.07.2009
21.07.2009
Technische Betriebswirtschaft: Rentabilitätsrechnung bei Ersatz eingebetteter Maschinen
In den vier Artikeln über Amortisationsrechnung bei eingebetteten Maschinen (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Zusammenfassung) haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie man eine Amortisationsrechnung durchführt, wenn dem Investitionsobjekt keine Zahlungszuflüsse zuzurechnen sind. Das ist in der Regel der Fall bei sogenannten „eingebetteten“ Maschinen, also Anlagen, die Teil eines Maschinenparks sind, der nur insgesamt Umsatzerlöse erwirtschaftet. Der einzelnen Anlage können dann keine Einzahlungen, in der Regel aber doch Auszahlungen zugerechnet werden. Das genügt schon für eine statische und eine dynamische Amortisationsrechnung. Wie aber macht man in diesem Fall eine Rentabilitätsrechnung?
28.06.2009
Unausrottbare Fehler: Wie fehlerhafte Gewinndefinitionen zu undurchdachten Praktikerlösungen werden
Im Rechnungswesen gibt es populäre Irrtümer, die zu den schier unausrottbaren Fehlern gehören. Ganz oben in die Liste dieser undurchdachten Praktikerlösungen gehört die Addition von Zinsen gleich welcher Art bei der Rentabilitätsrechnung. Ein ganz ähnliches Problem gibt es bei der Amortisationsrechnung (Beispiel für eine richtige Rechnung). Solche Fehler lassen sich auf eine einheitliche Ursache zurückverfolgen, eine falsche oder fehlende Gewinndefinition. Ohne ein ordentliches Fundament baut man aber kein stabiles Haus. Das gilt auch im Rechnungswesen. Dozenten, Aufgabenautoren und Prüfungsteilnehmer sollten sich das hier also gut anschauen:
09.05.2009
Strategisches Controlling: Das Grundkonzept der PESTEL-Analyse
Die sogenannte PESTEL-Analyse ist eine strategische und qualitative Analysemethode, die der Ausrichtung der Unternehmung oder Organisation an der relevanten Umwelt dient. „PESTEL“ steht für Political, Economic, Social, Technological, Environmental and Legislative Analysis. Das Verfahren ähnelt stark der Branchenstrukturanalyse nach Porter, ist aber weiterreichend und umfassender. Es ist zudem nicht auf ein Unternehmen und auf Wettbewerbssituationen mit Dritten beschränkt, sondern kann auch auf ein einzelnes Team oder eine Abteilung im unternehmerischen Kontext angewandt werden.
31.03.2009
Der 45. Printausgabe: viele kostenlose Fachartikel zur Betriebswirtschaft
Im ersten Quartal des neuen Jahres haben wir wieder eine Vielzahl von Fachartikeln für Sie bereitgestellt. Schwerpunkt diesmal: Kosten- und Investitionsrechnung. In der 45. Print-Ausgabe finden Sie eine Vielzahl dieser Artikel in druckerfreundlicher Weise aufbereitet.
Die 45. Print-Ausgabe direkt öffnen:
30.03.2009
WACC und die Kostenrechnung: zwei, die nicht zusammengehören
Immer wieder findet man in der Litertaur die Idee, die WACC-Kennziffer als Basis zur Berechnung der kalkulatorischen Zinskosten in der Kostenrechnung zugrundezulegen. Die Idee ist geradezu ein Premium-Beispiel für das, was wir hier immer als undurchdachte Praktikermethoden beschreiben, denn sie vermischt Dinge, die absolut nicht zusammengehören. So entstehen Ergebnisse, die keine Aussagekraft haben und die interne Unternehmensteuerung in die Irre führen. Schauen wir mal, warum.
24.03.2009
Break Even Rechnung: noch ein Klausuren-Knaller
Die einschlägigen Prüfungslyriker sind für großen Erfindungsreichtum in Sachen Deckungsbeitrags- und Break Even Rechnung bekannt. Nach der Break Even Rechnung ohne Mengenangabe, der Break Even Bestimmung aus Stückkosten und dem berüchtigten Deckungsbeitragsumsatzfaktor ist jetzt schon wieder ein neuer heftiger Aufgabentyp aufgetaucht. Scheinbar unlösbare Aufgabenstellungen testen indes die Transferfähigkeit des Prüfungsteilnehmers, bekannte Strategien auf unbekannte Situationen zu übertragen.
20.03.2009
Mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung: ein schwieriger Aufgabentyp
Vor einiger Zeit haben wir uns an dieser Stelle in die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung vertieft (Artikel 1, Artikel 2, Artikel 3). Ein Leser fand das langweilig. Dem beweise ich jetzt das Gegenteil, denn solche Aufgaben können recht facettenreich sein, wie sowas im Prüfer-Dummdeutsch heißt. Aber auch alle anderen sind eingeladen, einem abwechslungsreichen Zahlenwerk zu folgen. Wer hier bis zum Ende durchhalten will, sollte zuvor aber den DBUF inhalieren. Solcherart vorbereitet beginnen wir also mit folgenden Ausgangsdaten:
16.03.2009
Zinstheorie: Grundgedanken zum Opportunitätszins
In dem Grundlagenartikel über die Zinstheorie haben wir dargestellt, daß der Kalkulationszinsfuß, der als Mindestrentabilität in der Kostenrechnung und der statischen Investitionsrechnung erscheint und als Vergleichszins in den dynamischen Verfahren, aus einem Opportunitätszins und einem allgemeinen Risikozins besteht. Besondere Risiken der Investition sind hier nicht enthalten, weil sie als kalkulatorische Wagnisse separat verrechnet werden. Es ist jedoch diskussionswürdig, was überhaupt als Opportunitätszins verwendet werden kann.
14.03.2009
Das Grundkonzept der kalkulatorischen Abschreibung
Nicht nur das Konzept der kalkulatorischen Zinskosten ist Gegenstand vieler Fehler; auch bei der kalkulatorischen Abschreibung wird viel falsch gemacht. Diese kleine Präsentation versucht, die wichtigsten Grundkonzepte darzustellen. Der Unterschied zwischen der steuerlichen und der kalkulatorischen Abschreibung wird vertieft.
