Der BWL-Bote

05.07.2009

Mindestrentabilität und die Grundlagen der Zinstheorie

Im Forum für Betriebswirtschaft kommt es immer wieder zu intensiven Diskussionen über Zinstheorie. Wir schlagen in diesem Zusammenhang einen einheitlichen Mindestrentabilitätszins vor, der in der Kostenrechnung und der statischen Investitionsrechnung als Grundlage der Berechnung der Zinskosten und in der dynamischen Investitionsrechnung als Vergleichszins für die Kapitalwertmethode dient. Dies demonstriert auch die große Nähe zwischen den Konzepten der Kostenrechnung und denen der Investitionsrechnung.

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02.07.2009

Rechnungswesen: die Irrlehre von den »Eigenkapitalzinsen«

Im Zusammenhang mit der Kostenrechnung ist immer wieder von sogenannten Eigenkapitalzinsen die Rede. Diese Lehre wird sogar von Autoren wie Günther Wöhe (02.05.1924 – 29.12.2007), der Ikone der deutschen Betriebswirtschaft, vertreten, aber auch bei Schmolke und Deitermann ist die Idee der Eigenkapitalverzinsung zu finden. Dennoch, oder gerade deshalb, muß es aber erlaubt sein, dieses Konzept kritisch zu hinterfragen.

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02.04.2009

Unternehmensbewertung: Marktkapitalisierung und Finanzierung aus Kapitalaufstockung

In der Unternehmensbewertung wird bisweilen versucht, nach Marktwerten zu bewerten. Das hat nur bei börsennotierten Kapitalgesellschaften Sinn, weil nur für diese ein Marktwert in Gestalt eines Börsenkurses besteht. Doch auch in diesem Zusammenhang sind spannende Prüfungsfragen möglich. Schauen wir mal ein kleines Beispiel an:

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31.03.2009

Der 45. Printausgabe: viele kostenlose Fachartikel zur Betriebswirtschaft

Im ersten Quartal des neuen Jahres haben wir wieder eine Vielzahl von Fachartikeln für Sie bereitgestellt. Schwerpunkt diesmal: Kosten- und Investitionsrechnung. In der 45. Print-Ausgabe finden Sie eine Vielzahl dieser Artikel in druckerfreundlicher Weise aufbereitet.

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45. Print-Ausgabe

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30.03.2009

WACC und die Kostenrechnung: zwei, die nicht zusammengehören

Immer wieder findet man in der Litertaur die Idee, die WACC-Kennziffer als Basis zur Berechnung der kalkulatorischen Zinskosten in der Kostenrechnung zugrundezulegen. Die Idee ist geradezu ein Premium-Beispiel für das, was wir hier immer als undurchdachte Praktikermethoden beschreiben, denn sie vermischt Dinge, die absolut nicht zusammengehören. So entstehen Ergebnisse, die keine Aussagekraft haben und die interne Unternehmensteuerung in die Irre führen. Schauen wir mal, warum.

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07.03.2009

Internes Rechnungswesen: Grundgedanken zur Risikodarstellung, oder der Unfug mit »Wagnis und Gewinn«

Nachdem wir uns an dieser Stelle gestern über die grundlegende Zinstheorie und damit zugleich auch über allgemeine Risiken verständigt haben, betrachten wir in diesem Beitrag den Risikobegriff aus einer eher generellen Perspektive. Auch hier gibt es eine Menge Irrtümer auszuräumen. Der bekannteste Fehler ist, „Wagnis und Gewinn“ in eine Position zusammenzufassen. Das ist weit verbreitet, aber dennoch großer Unfug: Wagnisse sind Kosten, und Gewinne, wie auch immer diese definiert sein mögen, kommen stets erst nach den Kosten. Auch das ist also wieder eine dieser undurchdachten Praktikermethoden:

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06.03.2009

Internes Rechnungswesen: Grundgedanken der Zinstheorie

Die Grundkonzepte der Zinsrechnung sind immer wieder von großer Prüfungsrelevanz. Das gilt insbesondere für die kalkulatorische Verzinsung, die nicht nur in den statischen Methoden der Investitionsrechnung eine Rolle spielt. Sie ist zugleich auch mit dem Kalkulationszins der dynamischen Investitionsrechnung gleichzusetzen (Übersicht). Leider werden hierbei eine Menge Fehler gemacht, denn die hier üblichen Konzepte sind bisweilen etwas abstrakt. Sie werden daher oft mit umgangssprachlichen Begriffen verwechselt, was Anlaß für eine Vialzahl undurchdachter Praktikerlösungen ist. Dieser Artikel führt in die wichtigsten Grundkonzepte ein.

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22.02.2009

Beliebte Fehler in der Investitionsrechnung: »Finanzierung aus Eigenkapital«

Immer wieder taucht die Frage auf, ob „Eigenmittel“ oder „Eigenfinanzierungen“ in der Investitionsrechnung berücksichtigt werden müßten. Beliebt ist insbesondere der Fehler, Eigenmittel mit dem Wert des Investitionsobjektes zu verrechnen. Die, die diesen Fehler machen, wundern sich dann über seltsame Ergebnisse bei der Kapitalwertrechnung. Dabei können der Fehler, und die richtige Rechenmethode, durch eine einfache Beispielrechnung verdeutlicht werden.

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07.02.2009

ABS-Transaktionen: »Bad Banks« haben wir längst!

Seit einiger Zeit wird immer lebhafter diskutiert, ob der Staat nicht schlechte Kreditrisiken und faule Wertpapiere in sogenannte „Bad Banks“ aufkaufen und damit die Finanzwirtschaft entlasten könne. Wie so oft wird dabei das Wichtigste übersehen: „Bad Banks“ haben wir schon längst. Und sie waren die Ursache der gegenwärtigen Probleme. Wie können sie jetzt auf einmal zur Lösung werden? Wie in der Finanzwirtschaft der Schwanz mit dem Hund wedelt:

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03.02.2009

Investitionsrechnung: wenn die Leistung kritisch wird…

Vorgestern haben wir uns an dieser Stelle über die Kostenvergleichsrechnung ausgelassen. Diese Methode gehört mit gutem Grund zu den häufigsten Verfahren der Investitionsrechnung, denn sie ist nicht nur vergleichsweise einfach und aussagekräftig; sie eignet sich auch als Basis für weiterführende Auswertungen. Der bekannteste Fall ist hier vermutlich die Berechnung der kritischen Leistung. Schauen wir mal, was hier Schönes möglich ist:

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