Eingekaufte Waren sollten, so lehren es der gesunde buchhalterische Sachverstand und der Vollständigkeitsgrundsatz aus §246 Abs. 1 Satz 1 HGB, aktiviert und erst bei Entnahme, also bei Verkauf, als Kosten erfaßt werden (Buchungsbeispiel, Buchungen des Warenverkehrs insgesamt). Ein Wareneinsatz entsteht mit Entnahme, nicht mit Kauf der Ware. Doch was selbstverständlich zu sein scheint, ist leider nicht immer gängige Praxis. Selbst manche Kontenpläne im Handel bilden den Wareneinkauf unter den Aufwendungen ab. Wir untersuchen eine typische Praktikerlösung:
25.07.2009
23.07.2009
17.07.2009
Mißverständliche Begriffe im Rechnungswesen
Der Einstieg in das Rechnungswesen wird dem Lernenden nicht immer leicht gemacht. Das hängt zu wesentlichen Teilen auch mit dem Gesetzgeber zusammen, der durch mißverständliche Begriffe die bei Anfängern so häufigen Verwechslungen überhaupt erst herbeiführt. Eine grundlegende Überarbeitung der Terminologie von Gesetzen und anderen Rechtsquellen wäre dringend erforderlich, jedenfalls aus didaktischen Gründen.
05.07.2009
Mindestrentabilität und die Grundlagen der Zinstheorie
Im Forum für Betriebswirtschaft kommt es immer wieder zu intensiven Diskussionen über Zinstheorie. Wir schlagen in diesem Zusammenhang einen einheitlichen Mindestrentabilitätszins vor, der in der Kostenrechnung und der statischen Investitionsrechnung als Grundlage der Berechnung der Zinskosten und in der dynamischen Investitionsrechnung als Vergleichszins für die Kapitalwertmethode dient. Dies demonstriert auch die große Nähe zwischen den Konzepten der Kostenrechnung und denen der Investitionsrechnung.
10.06.2009
Rechnungswesen: grundlegende Aufgabe über anwendbare Vorschriften
Am Anfang von Klausur- und Übungsaufgaben über Rechnungswesen wird oft danach gefragt, welche Regelungen grundlegend anwendbar sind. Solche Fragen haben häufig den Zweck, daß der Prüfungsteilnehmer sich entspannt und mit einem Erfolgserlebnis in die Bearbeitung der Klausur startet. Allerdings können trickreiche Aufgabenersteller in solchen Fragen auch eine Menge Risiken und Nebenwirkungen verstecken, so daß das am Ende eben doch nicht sehr entspannend wirkt. Schauen wir uns mal ein wenig erfreuliches Beispiel an:
29.05.2009
Grundlagen im Rechnungswesen: Zahlungsbedingungen und Buchungsmethoden
Kaufmännische Aus- und Fortbildungsteilnehmer müssen sich oft mit Buchungsübungen aller Art herumschlagen. Das ist sinnvoll, denn nur wer die zugrundeliegenden Definitionen in- und auswendig kennt und bis zum Erbrechen übt, kann sie später auch in anderen Situationen richtig anwenden. Leider scheitern viele Prüfungsteilnehmer aber schon an Banalitäten, zum Beispiel an der Ausdrucksweise der Aufgabenersteller. Bevor man also an das Bilden von Buchungssätzen geht, sollte man sich daher mit der Sprache der Aufgabenautoren vertraut machen.
15.05.2009
Grundlagen der allgemeinen Betriebswirtschaft: Elementare Übersicht zur Produktionsfaktortheorie
Produktionsfaktor ist alles, was der betrieblichen Leistungserstellung dient. Der Betrieb ist der Ort der Kombination von Produktionsfaktoren. Durch diesen Prozeß werden aus theoretisch (potentiell) nützlichen Gütern, die die Natur bereitstellt, tatsächlich (konkret) nützliche Produkte. Wirtschaft ist der Prozeß des Austausches solcher konkret nützlicher Güter. Diese Lehrfolie enthält die wichtigsten Grundlagen und kann als Handout in Lehrveranstaltungen verwendet werden: