In den vier Artikeln über Amortisationsrechnung bei eingebetteten Maschinen (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Zusammenfassung) haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie man eine Amortisationsrechnung durchführt, wenn dem Investitionsobjekt keine Zahlungszuflüsse zuzurechnen sind. Das ist in der Regel der Fall bei sogenannten „eingebetteten“ Maschinen, also Anlagen, die Teil eines Maschinenparks sind, der nur insgesamt Umsatzerlöse erwirtschaftet. Der einzelnen Anlage können dann keine Einzahlungen, in der Regel aber doch Auszahlungen zugerechnet werden. Das genügt schon für eine statische und eine dynamische Amortisationsrechnung. Wie aber macht man in diesem Fall eine Rentabilitätsrechnung?
21.07.2009
15.07.2009
Technischer Betriebswirt: Nachlese zur Amortisationsrechnung
In den vorigen drei Beiträgen (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) haben wir uns mit den Grundlagen der Amortisationsrechnung befaßt. Wir haben demonstriert, warum eine Kostenvergleichsrechnung nicht als Grundlage der Amortisationsrechnung taugt, wie man die zahlungsgleichen Größen aus den Daten der Kostenartenrechnung ableitet und damit eine statische Amortisationsrechnugn durchführt. Und wir haben gezeigt, daß eine Dynamisierung der Amortisationsrechnung zur Kapitalwertrechnung führt – wo die Aussage des Verfahrens plötzlich eine ganz andere werden kann.
13.07.2009
Technische Betriebswirtschaft: Statische und dynamische Maschinenersatzrechnung (Teil 3 von 3)
Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie haben wir untersucht, wie man für ein gegebenes Investitionsproblem eine Kostenvergleichsrechnung macht, und im zweiten Artikel, wie man auf der Basis dieser Ausgangsdaten ohne Vorliegen zurechenbarer Einzahlungsdaten doch eine Amortisationsrechnung zaubert. Diese Rechnung war aber eine rein statische Rechnung, die nur einen statistischen Durchschnittswert einer Amortisationszeit i.H.v. 5,9 Jahren ermittelt hat. Es wäre sinnvoll, dies um eine dynamische Rechnung zu erweitern. Alle dafür nötigen Informationen stehen bereits in den Ausgangsdaten. Eine dynamische Rechnung kann die Problemlösung erweitern und aussagekräftiger machen. Auch sie geht aufgrund von Einsparungen und setzt nicht immer zurechenbare Einzahlungen von außen voraus.
12.07.2009
Technische Betriebswirtschaft: Statische und dynamische Maschinenersatzrechnung (Teil 2 von 3)
Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie haben wir untersucht, wie man für ein gegebenes Investitionsproblem eine Kostenvergleichsrechnung macht. Das ist im Prinzip kein Problem, und ein viel umfangreichererer Artikel könnte zu diesem Problem herangezogen werden. Das Problem bestand aber darin, daß den verglichenen Anlagen keine Einzahlungen zugeordnet werden können. Wie also macht man eine Amortisationsrechnung?
09.07.2009
Nachlese zum Buchstart: Investition, nicht »Investment Theory«
Jeder Buchstart ist ein besonderes Erlebnis, aber der meines neuen Buches „Investitionsrechnung“ war wie keiner je zuvor: er offenbarte auch kulturelle- und Mentalitätsunterschiede, die über den eigentlichen Verkaufsstart hinausweisen. So monierte ein Leser, daß ich doch gar nicht über „Investment Theory“ geschrieben hätte. In der Tat, das habe ich nicht. In meinem Buch geht es um Investition, und das ist was ganz Anderes.
07.07.2009
Wieder ein neues Buch von Harry Zingel: »Investitionsrechnung« erscheint bei Wiley-VCH
Ich freue mich, das Erscheinen meines neuen Buches »Investitionsrechnung“ bei meinem langjährigen Buchverlag Wiley-VCH ankündigen zu können. Das neue Buch richtet sich an Praktiker ebenso wie an Lernende und Lehrende. Es legt, wie auch meine früheren Werke, einen besonderen Schwerpuntk auf die Denkweise der Aufgabenautoren der Industrie- und Handelskammern. Es ist also besonders für die geeignet, die eine IHK-Prüfung bestehen wollen. Viele praktische Beispiele erhöhen aber auch die Anwendbarkeit im betrieblichen Alltag.
05.07.2009
Mindestrentabilität und die Grundlagen der Zinstheorie
Im Forum für Betriebswirtschaft kommt es immer wieder zu intensiven Diskussionen über Zinstheorie. Wir schlagen in diesem Zusammenhang einen einheitlichen Mindestrentabilitätszins vor, der in der Kostenrechnung und der statischen Investitionsrechnung als Grundlage der Berechnung der Zinskosten und in der dynamischen Investitionsrechnung als Vergleichszins für die Kapitalwertmethode dient. Dies demonstriert auch die große Nähe zwischen den Konzepten der Kostenrechnung und denen der Investitionsrechnung.
02.07.2009
Rechnungswesen: die Irrlehre von den »Eigenkapitalzinsen«
Im Zusammenhang mit der Kostenrechnung ist immer wieder von sogenannten Eigenkapitalzinsen die Rede. Diese Lehre wird sogar von Autoren wie Günther Wöhe (02.05.1924 – 29.12.2007), der Ikone der deutschen Betriebswirtschaft, vertreten, aber auch bei Schmolke und Deitermann ist die Idee der Eigenkapitalverzinsung zu finden. Dennoch, oder gerade deshalb, muß es aber erlaubt sein, dieses Konzept kritisch zu hinterfragen.
28.06.2009
Unausrottbare Fehler: Wie fehlerhafte Gewinndefinitionen zu undurchdachten Praktikerlösungen werden
Im Rechnungswesen gibt es populäre Irrtümer, die zu den schier unausrottbaren Fehlern gehören. Ganz oben in die Liste dieser undurchdachten Praktikerlösungen gehört die Addition von Zinsen gleich welcher Art bei der Rentabilitätsrechnung. Ein ganz ähnliches Problem gibt es bei der Amortisationsrechnung (Beispiel für eine richtige Rechnung). Solche Fehler lassen sich auf eine einheitliche Ursache zurückverfolgen, eine falsche oder fehlende Gewinndefinition. Ohne ein ordentliches Fundament baut man aber kein stabiles Haus. Das gilt auch im Rechnungswesen. Dozenten, Aufgabenautoren und Prüfungsteilnehmer sollten sich das hier also gut anschauen:
31.03.2009
Der 45. Printausgabe: viele kostenlose Fachartikel zur Betriebswirtschaft
Im ersten Quartal des neuen Jahres haben wir wieder eine Vielzahl von Fachartikeln für Sie bereitgestellt. Schwerpunkt diesmal: Kosten- und Investitionsrechnung. In der 45. Print-Ausgabe finden Sie eine Vielzahl dieser Artikel in druckerfreundlicher Weise aufbereitet.
Die 45. Print-Ausgabe direkt öffnen:

