Der BWL-Bote

05.02.2009

Markenwahn: die beleidigte T-Wurst…

Gespeichert unter: Management, Satire! — Harry Zingel @ 6:59
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In gesättigten Märkten werden Marken immer wichtiger. Besonders bei Dienstleistungen und Versorgungsunternehmen sind sie oft, neben dem Preis, das einzige Unterscheidungsmerkmal. Um nicht über den Preis verkaufen zu müssen, um also die Konkurrenzintensität zu vermindern und die erzielbaren Margen zu erhöhen (oder wenigstens zu erhalten), richtet sich das Marketing von Versorgern und vielen Dienstleistern immer mehr darauf, die jeweilige Marke im Bewußtsein der Konsumenten zu verankern. Das gilt um so mehr, als Dienstleistungsideen nicht durch den gewerblichen Produktrechtschutz gedeckt sind, also von jedermann nachgemacht werden dürfen. Kein Wunder, daß dabei manchmal ein regelrechter Markenwahn entsteht. Der BWL-Bote hat ein besonders heftiges Beispiel gefunden…

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18.12.2008

Die Kunst der Lüge? Ansichten eines Außenseiters über das Personalwesen

Als Mann an der Maus bin ich Zahlen, Daten und Fakten gewohnt. Ein Programm läuft oder es läuft nicht. Dazwischen gibt es nichts. Codezeilen lügen nicht. Computer versagen zwar dann und wann, aber sie tun das wenigstens ehrlich: mit einer Fehlermeldung, bisweilen auch ganz in Blau. Wer weiß, wo er IRQ_LESS_OR_EQUAL zu suchen hat, der repariert die Situation, so einfach ist das. Mit Schrecken und Entsetzen sehe ich da, was bisweilen in der Personalabteilung so vor sich geht. Das Leben kann so verlogen sein…

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13.12.2008

Entscheidungstheorie: die Herren Savage und Niehans, oder von der Minimierung des Bedauerns

Nachdem wir uns im ersten Beitrag dieser Serie über Minimax und Maximax und im zweiten Artikel über die Hurwicz-Regel ausgelassen haben, schauen wir in diesem Beitrag eine ganz andere Methode an: die Regel des kleinsten Bedauerns, auch als Savage-Niehans-Verfahren bekannt.

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12.12.2008

Entscheidungstheorie: Der Optimismus-Parameter

Die an dieser Stelle im vorigen Beitrag dargestellten Entscheidungsverfahren bei Unsicherheit haben einen wesentlichen Nachteil: sie sind „ganz“ optimistisch oder „ganz“ pessimistisch. Das macht Minimax und Maximax aber gleichermaßen unrealistisch, denn die wirtschaftliche Umwelt erfordert oft, sich nach Maßgabe der Situation etwas optimistischer oder etwas pessimistischer zu verhalten. Genau das leistet die auch als „Pessimismus-Optimismus-Regel“ bekannte Hurwicz-Methode.

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11.12.2008

Entscheidungstheorie: Minimax, Maximax oder die Nutzenoptimierung bei Unsicherheit

Die verschiedenen Entscheidungsregeln für die jeweiligen Typen von Entscheidungssituationen sind ein beliebtes Thema in Klausuren und Prüfungen. Nachdem wir uns an dieser Stelle schon über Entscheidungen bei rationaler Indeterminanz, über Entscheidungen bei Sicherheit und über Nullsummenspiele ausgelassen haben, werden wir in diesem Artikel und den folgenden Beiträgen einen Blick auf die Entscheidungsregeln bei Unsicherheit werfen.

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26.11.2008

»Dezemberfieber«: von den Sowjets lernen…

Im vorigen Beitrag an dieser Stelle haben wir dargestellt, warum sich Entscheidungsträger oft recht seltsam verhalten und unmittelbar vor dem Jahresende noch alle verfügbaren Mittel unbedingt ausgeben müssen. Das sogenannte Dezemberfieber führt zu einer suboptimalen Faktorallokation, also tendenziell zu Verschwendung nach vorherigem Geiz. Als Grund hierfür haben wir „Management by Exception“ (MbE) als Führungsmodell identifiziert. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung für dieses Problem:

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25.11.2008

Management by Exception: Das »Dezemberfieber«

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und während die Kinder auf Weihnachten warten, und der Handel auf das Weihnachtsgeschäft, bricht in den öffentlichen Verwaltungen aber auch in großen Unternehmen eine ganz eigene Krankheit aus: das Dezemberfieber. Mit ungekannter Hektik werden plötzlich Gelder lockergemacht und einst knausigere Controller werden auf einmal unerwartet freigiebig. Was ist da passiert? Der BWL-Bote auf Krankenbesuch, oder die Ätiologie der Management-Fehler:

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15.10.2008

Zwiebelkulturen, Kulturzwiebeln oder die Globalisierung mit Gemüse

Mit Blick auf die Globalisierung und die Internationalisierung der Wirtschaft sind kulturtheoretische Grundlagen von zunehmender Bedeutung. Das gilt um so mehr für eine exportorientierte Wirtschaft wie die deutsche. Schon immer gab es daher an den Universitäten und Fachhochschulen Seminare über interkulturelles Marketing und Management. Inzwischen sind sogar die Industrie- und Handelskammern aufgewacht und haben im Fortbildungsgang „Geprüfter Betriebswirt“ kulturtheoretische Grundlagen in die Prüfung aufgenommen – wenngleich bisher noch etwas halbherzig und oberflächlich. Dennoch hat sich das als Problem herausgestellt, denn reine BWL-Dozenten können mit dem Thema meist nichts anfangen. Mir als studiertem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler mit Auslandserfahrung in Indien und in Afrika fällt das schon viel leichter…

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