Der BWL-Bote

11.08.2009

Alternativenvergleich mit dem DBUF

Gestern haben wir an dieser Stelle gezeigt, wie einfach scheinbar komplexe Aufgabengestaltungen sein können. Der sogenannte Deckungsbeitragsumsatzfaktor, auch als DBUF bekannt, eignet sich besonders gur für Klausuren-Knaller aller Art, weil er vergleichsweise unbekannt und in der Praxis wenig verwendet ist. Natürlich bedeutet das für alle, denen eine Kammerprüfung in den Augen brennt, daß sie sich mit dem DBUF besonders auseinandersetzen müssen. Fangfragen aller Art sind hier besonders wahrscheinlich, und besonders gefährlich.

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10.08.2009

DBUF-Rechnung: mit einfachen Sachen Freude machen…

Gute Prüfungsfragen sind einfach und doch schwer. Sie beschränken sich auf die einem Themengebiet zugrundeliegenden Grundgesetzmäßigkeiten. Sie sind leicht zu lösen, wenn man das Prinzip verstanden hat, und ein Buch mit sieben Siegeln für alle, die nur auswendig lernen. Sie trennen, um es in einem Wort zu sagen, die Spreu vom Weizen. Schauen wir uns mal ein Beispiel an:

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31.07.2009

Mind Map zum Kostenbegriff

Der Kostenbegriff bietet Platz für die prächtigsten Prüfungsfallen. Das gilt nicht nur für die diversen damit verbundenen Rechenverfahren und Managementkonzepte, sondern auch für die zugehörigen Definitionen. Hier scheitert der Auswendiglerner, und zwar gnadenlos. Offensichtliche Strategie ist, die jeweiligen Zusammenhänge zu kennen. Wie aber kann man das herbeiführen?

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30.07.2009

Neue Entwicklungen im Zusammenhang mit dem kalkulatorischen Unternehmerlohn

Die Kosten- und Leistungsrechnung zielt bekanntlich darauf, einen vollständigen Faktorausweis in die Kalkulation einzubringen. Das erfordert, auch nichtzahlungsgleiche Kostengrößen, die möglicherweise aus der Buchführung nicht ersichtlich sind, in die Rechnung einzubeziehen. Neben den weithin bekannten kalkulatorischen Zinsen und kalkulatorischen Abschreibungen sind dies auch die kalkulatorischen Unternehmerlöhne. Diese wurden bisher immer etwas stiefmütterlich behandelt. Jetzt entstehen aber neue Entwicklungen, die uns bald auf die Füße fallen werden.

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25.07.2009

Warengeschäft: warum man Wareneingänge nicht als Aufwand verbuchen sollte

Eingekaufte Waren sollten, so lehren es der gesunde buchhalterische Sachverstand und der Vollständigkeitsgrundsatz aus §246 Abs. 1 Satz 1 HGB, aktiviert und erst bei Entnahme, also bei Verkauf, als Kosten erfaßt werden (Buchungsbeispiel, Buchungen des Warenverkehrs insgesamt). Ein Wareneinsatz entsteht mit Entnahme, nicht mit Kauf der Ware. Doch was selbstverständlich zu sein scheint, ist leider nicht immer gängige Praxis. Selbst manche Kontenpläne im Handel bilden den Wareneinkauf unter den Aufwendungen ab. Wir untersuchen eine typische Praktikerlösung:

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23.07.2009

CAPEX, OPEX und der SNAFU im Rechnungswesen

Anglizismen sind etwas Wunderbares: sie heben das Ansehen und befördern die Karriere dessen, der sie nutzt, sperren Unwissende durch Schaffung einer kryptischen Binnensprache aus und decken den Mantel der christlichen Nächstenliebe über die bisweilen erhebliche Inkompetenz dessen, der sie unkritisch einführt. Das gilt auch im Rechnungswesen, wo es ja bekanntlich ganz besonders auf die richtige Anwendung definitorischer Grundlagen ankommt. Schauen wir uns mal ein drastisches Beispiel an:

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21.07.2009

Technische Betriebswirtschaft: Rentabilitätsrechnung bei Ersatz eingebetteter Maschinen

In den vier Artikeln über Amortisationsrechnung bei eingebetteten Maschinen (Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Zusammenfassung) haben wir uns darüber Gedanken gemacht, wie man eine Amortisationsrechnung durchführt, wenn dem Investitionsobjekt keine Zahlungszuflüsse zuzurechnen sind. Das ist in der Regel der Fall bei sogenannten „eingebetteten“ Maschinen, also Anlagen, die Teil eines Maschinenparks sind, der nur insgesamt Umsatzerlöse erwirtschaftet. Der einzelnen Anlage können dann keine Einzahlungen, in der Regel aber doch Auszahlungen zugerechnet werden. Das genügt schon für eine statische und eine dynamische Amortisationsrechnung. Wie aber macht man in diesem Fall eine Rentabilitätsrechnung?

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17.07.2009

Mißverständliche Begriffe im Rechnungswesen

Der Einstieg in das Rechnungswesen wird dem Lernenden nicht immer leicht gemacht. Das hängt zu wesentlichen Teilen auch mit dem Gesetzgeber zusammen, der durch mißverständliche Begriffe die bei Anfängern so häufigen Verwechslungen überhaupt erst herbeiführt. Eine grundlegende Überarbeitung der Terminologie von Gesetzen und anderen Rechtsquellen wäre dringend erforderlich, jedenfalls aus didaktischen Gründen.

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15.07.2009

Technischer Betriebswirt: Nachlese zur Amortisationsrechnung

In den vorigen drei Beiträgen (Teil 1, Teil 2 und Teil 3) haben wir uns mit den Grundlagen der Amortisationsrechnung befaßt. Wir haben demonstriert, warum eine Kostenvergleichsrechnung nicht als Grundlage der Amortisationsrechnung taugt, wie man die zahlungsgleichen Größen aus den Daten der Kostenartenrechnung ableitet und damit eine statische Amortisationsrechnugn durchführt. Und wir haben gezeigt, daß eine Dynamisierung der Amortisationsrechnung zur Kapitalwertrechnung führt – wo die Aussage des Verfahrens plötzlich eine ganz andere werden kann.

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13.07.2009

Technische Betriebswirtschaft: Statische und dynamische Maschinenersatzrechnung (Teil 3 von 3)

Im ersten Beitrag dieser kleinen Serie haben wir untersucht, wie man für ein gegebenes Investitionsproblem eine Kostenvergleichsrechnung macht, und im zweiten Artikel, wie man auf der Basis dieser Ausgangsdaten ohne Vorliegen zurechenbarer Einzahlungsdaten doch eine Amortisationsrechnung zaubert. Diese Rechnung war aber eine rein statische Rechnung, die nur einen statistischen Durchschnittswert einer Amortisationszeit i.H.v. 5,9 Jahren ermittelt hat. Es wäre sinnvoll, dies um eine dynamische Rechnung zu erweitern. Alle dafür nötigen Informationen stehen bereits in den Ausgangsdaten. Eine dynamische Rechnung kann die Problemlösung erweitern und aussagekräftiger machen. Auch sie geht aufgrund von Einsparungen und setzt nicht immer zurechenbare Einzahlungen von außen voraus.

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