Der BWL-Bote

30.07.2009

Neue Entwicklungen im Zusammenhang mit dem kalkulatorischen Unternehmerlohn

Die Kosten- und Leistungsrechnung zielt bekanntlich darauf, einen vollständigen Faktorausweis in die Kalkulation einzubringen. Das erfordert, auch nichtzahlungsgleiche Kostengrößen, die möglicherweise aus der Buchführung nicht ersichtlich sind, in die Rechnung einzubeziehen. Neben den weithin bekannten kalkulatorischen Zinsen und kalkulatorischen Abschreibungen sind dies auch die kalkulatorischen Unternehmerlöhne. Diese wurden bisher immer etwas stiefmütterlich behandelt. Jetzt entstehen aber neue Entwicklungen, die uns bald auf die Füße fallen werden.

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08.06.2009

BilMoG: Risiken und Nebenwirkungen

Nachdem durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz der bisherige Grundsatz der Maßgeblichkeit entfallen ist, sind die steuerliche und die handelsrechtliche Abschreibung voneinander völlig entkoppelt. Wir haben an dieser Stelle schon dargestellt, was für schöne neue Möglichkeiten sich dadurch im Bereich der Abschreibung ergeben. Die Sache hat aber auch ihre Risiken und Nebenwirkungen, die der Gesetzgeber möglicherweise nicht ganz durchdacht hat.

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07.05.2009

Elementare Methodenlehre der Abschreibung des Anlagevermögens

Nachdem durch die Bilanzrechtsmodernisierung der Maßgeblichkeitsgrundsatz entfallen ist, sind die steuerliche und die handelsbilanzielle Abschreibung voneinander entkoppelt und damit selbständige Zahlenwerke geworden. Was das bedeutet, haben wir an einem Beispiel demonstriert. Das war Anlaß zu vielfältigen Debatten und Rückfragen, denn in der deutschen Bilanzwelt ist noch nicht wirklich klar, welche tiefgreifenden Folgen die scheinbar geringfügige Neurerelung in §254 HGB hat. In diesem Artikel versuchen wir daher eine Gesamtübersicht über die nunmehr drei Arten der Abschreibung.

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30.04.2009

Steuerliche AfA: Hinweise zum Methodenwechsel nach §7 Abs. 3 EStG

Nachdem wir uns vor einigen Tagen an dieser Stelle über neue Möglichkeiten bei der Abschreibung ausgelassen haben, fragte ein Leser nach dem Methodenwechsel von der degressiven zur linearen Abschreibung nach §7 Abs. 3 EStG. Das ist ja wieder aktuell, seit die degressive AfA wieder eingeführt wurde, aber es betrifft ebenso alte Abschreibungspläne, die ja nach dem Recht zum Zeitpunkt der Anschaffung oder Herstellung weitergeführt werden. Da das Gesetz nur den Methodenwechsel zuläßt, aber keine Richtlinie für den Zeitpunkt dieser Umstellung gibt, ist dies ein facettenreiches Thema.

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22.03.2009

Theoretische Grundlagen: die Subventionen in der Kostenrechnung

Schon vor einiger Zeit haben wir uns an dieser Stelle darüber Gedanken gemacht, ob Steuern in der Kostenrechnung zu berücksichtigen sind und auf welche Art dies geschehen sollte. In diesem Artikel überlegen wir, ob und wie die Subventionen in die Kostenrechnung eingehen. Das ist angesichts der Vielzahl von Staatseingriffen gerade in Deutschland eine offensichtlich relevante Frage. Auch hier gilt, daß die grundlegenden Definitionen der Kostenrechnung als Erkenntnisgrundlage ausreichen.

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14.02.2009

Konjunkturpaket: Gesamtüberblick über die Einzelmaßnahmen

Nachdem der Bundestag gestern das „Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland“, das sogenannte „Zweite Konjunkturpaket“ beschlossen hat, hängt das Inkrafttreten des Regelwerkes nur noch vom Bundesrat ab, wo die Abstimmung für den 20. Februar angesetzt ist. Im Bundesrat ist die Regierung auf die Zustimmung der Länder angewiesen, die freilich nicht gewiß ist. Vorbehaltlich des noch ungewissen Inkrafttretens geben wir schon jetzt einen Überblick über die anstehenden Maßnahmen:

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13.02.2009

Konjunkturpaket: die Mogelpackung

Noch rückwirkend für das laufende Jahr soll als Teil des Gesetzes zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland, so der umständliche Name des Zweiten Konjunkturpaketes, unter anderem der Einkommensteuertarif gesenkt werden. Während eine Entlastung von der bekanntlich hohen Staatsquote im Prinzip sinnvoll ist, hat der Gesetzgeber mindestens bei der Reform des Einkommensteuertarifes den Mund wohl doch etwas zu voll genommen. Für fast alle Einkommensgruppen ist die tatsächliche Steuerentlastung geradezu lächerlich gering. Das Konjunkturpaket, in Wirklichkeit eine krasse Mogelpackung:

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31.01.2009

Theoretische Grundlagen: die Steuern in der Kostenrechnung

Immer wieder taucht die Frage auf, ob verschiedene Steuerarten in der Kostenrechnung zu berücksichtigen seien, und wenn ja, auf welche Weise. Das ist leicht zu beantworten, wenn man sich nur die theoretischen Grundkonzepte vorher verdeutlicht. Dieser kleine Artikel beantwortet viele Fragen.

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22.01.2009

Steuerrecht: die Vorteile der neuen GWG-Abschreibung (mit Übungsaufgabe)

Seit 2008 müssen geringwertige Wirtschaftsgüter, die selbständig nutzbar („verkehrsfähig“) und über 150 Euro aber nicht mehr als 1.000 Euro wert sind, in einem Sammelposten über fünf Jahre linear abgeschrieben werden (§6 Abs. 2a EStG). Diese sogenannte Pool-Abschreibung ist auch fortzusetzen, wenn der Gegenstand während der fünf Jahre aus dem Betriebsvermögen ausscheidet. Jedes Jahr ist daher ein neuer Pool zu bilden. Diese Neuregelung wurde vielfach als besondere Härte der Unternehmensteuerreform angesehen. Jetzt wo der erste Jahresabschluß mit dieser Regel ansteht erkennen viele Buchhalter, daß dies aber auch eine Erleichterung darstellen kann.

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28.12.2008

Steuerbürokratieabbaugesetz: auf dem Weg zur Steuerfahnung per Suchmaschine

Schon immer wünscht sich der Staat bessere Möglichkeiten, die wirtschaftlichen Aktivitäten seiner Subjekte zu überwachen. Das dient nicht nur der Durchsetzung ökologistischer Zwangsinstrumente und damit dem Erhalt staatstragender Machtstrukturen, sondern ist auch einfach eine Voraussetzung zur staatlichen Einnahmeerzielung, auch als „Abzocke“ bekannt. Ein besonderes Desiderat ist die Steuerfahndung per Suchmaschine. Die kriegen wir zwar auch in 2009 noch nicht, aber wir kommen ihr ein gutes Stück näher:

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